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Der Blick auf Kreschtschatik vom Europa-Platz am Ende des 19. Jahrhunderts, Kiew
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Der Blick auf Kreschtschatik vom Europa-Platz am Ende des 19.  Jahrhunderts, Kiew
Sonntag, 20 Mai 2012

Liebe Gäste, wir würden  Sie gerne mit unserem lieben Kiew im neuen 2012 Jahr vertraut machen!      

Stadtführungen > Unterirdisches Kiew

Unterirdisches Kiew Unterirdisches Kiew Unterirdisches Kiew
Höhlen in in Tserkovschina Höhlen im Kiewer Höhlenkloster Lavra  Gnilettsky-Höhlen

Geheimnisse, Rätsel, Großtaten  der Einsiedler und die Funde von Schatzsuchern — all dies beinhalten die Höhlen in Kiew. Mit der Einsiedelei von Mönchen in den hiesigen Höhlen hatte der Mönch Illarion  Mitte des XI. Jhs. angefangen. Er zog sich in den Wald auf einem der Dnepr- Abhänge  für das Gebet zurück, wo eine kleine Höhle für sich ausgegraben hatte. Die Entstehung von Höhlen war die Grundlage  für die Gründung des Kiewer Höhlenklosters durch die Mönche Anthony und Theodosius, die später heilig gesprochen wurden.  

Die ersten Lieblingshöhlen hochwürdigen Anthonys waren die Waräger-Höhlen (heute  Zverynetsky-Höhlen). Die Gründung des Kiewer Höhlenklosters fang mit den heutigen Fernen Höhlen an, die von Anthony bewohnt wurde, nachdem er aus dem „heiligen“ Athos nach Kiew zurückgekehrt war.

Später schlossen sich der Mönch Theodosius und andere Mönche Anthony an. Als die Gemeinde 12 Personen zählte, wurde die Höhle erweitert, auch bautete man eine unterirdische Kirche und Mönchszellen. Ein Kloster entstand, das zuerst Pestscherny und später Petschersky genannt wurde.  

Mit der Zeit 1058 grub Anthony eine andere Höhle für sich und führte dort sein Einsiedlerleben. Doch wurde er auch hier bald wieder von Mönchen umringt, die das neue unterirdische Kloster erweiterten. Dieses Kloster nannte man später das Anthony-Kloster oder die Nahen Höhlen, weil sie der Hauptkathedrale näher liegen. Hier lebte er mit den Klosterbrüdern sein ganzes Leben lang und war bestattet worden.  

Die alte Höhle, wo Theodosius  mit anderen Mönchen blieb, hieß dann das Theodosius -Kloster oder die Fernen Höhlen, weil sie weiter von der Marie-Himmelfahrts-Kathedrale entfernt sind.

Die heutigen Höhlenlabyrinthe, ein kompliziertes System unterirdischer 2 bis 2,5 m. höher und bis zu 1,5m. breiter Gänge, sind  von großem historischem Interesse.  Beide sind durch eine Schlucht voneinander getrennt. Die Entfernung macht ca. 400 m. aus. Heute sind sie von 5 bis 20 m. tief. Die Länge der Nahen Höhlen beträgt ca. 250 m., die der Fernen — ca. 300 m.

 
Die Fernen bzw. Theodosius-Höhlen und Zellen sind das älteste Heiligtum des Kiewer Höhlenklosters. Hier befinden sich auch die von den Theodosiums Mitstreitern errichteten Mariä Verkündigungs-   und Christi-Geburts-Kirchen.  
 
In den beiden Höhlen ruhen die heiligen Reliquien des Klosters — die sterblichen Überresten dessen Gründer Anthony und Theodosius, der Ärzte -Wunderheiler Agapit und Damian, der Ikonenmaler Alimpy und Grigory, des ersten Chronisten Nestor etc.

Die von Menschenhand geschaffenen Höhlen  entstanden auf dem Gelände des Kitajevo-Klosters schon in den vorchristlichen Zeiten als Wohnstätte und Zuflucht von Urmenschen. Die archäologischen Funde in den Höhlen datieren aus dem XVII. Jh., d.h. als  am Bergfuß die neue Einsiedelei in Kitajevo zum Vorschein kam.  Im Zeitraum 1770-1857 sind die Höhlen in Kitajevo in Vergessenheit geraten, wurden teilweise zerstört, und erst danach fang man mit deren Erforschung und  Wiederherstellung. Heute macht die Gesamtlänge dieser Höhlen ca. 100 m aus. In den unterirdischen Zellen sind die Spuren von Ofenbänken der Mönche vorhanden.  Hier ist eine unterirdische Kapelle aktiv.
 
Gnilettsky Gottesmutter- Einsiedelei befindet sich Dnepr-abwärts in der Ortschaft Zerkovschtschina vor Kiew. Hier befanden sich in einem der Hügel die altertümlichen Höhlen, die eine Art reduzierte Nachbildung von Höhlen im Höhlenkloster darstellten.  Im Zentrum dieser Höhlen funktionierte eine Kirche mit dem Opferaltar.  Den Überlieferungen zufolge sollte die Entstehung dieser Höhlen auf den Gründer des Kiewer Höhlenklosters, hochwürdigen Theodosius   zurückgeführt haben. In der ersten Hälfte des XII. Jhrs. befand sich hier ein echtes Höhlenkloster.

Heute sind die Höhlen des Gnilettsky-Klosters  nach dem Kiewer Höhlenkloster die meist besuchtesten.
Wir laden Sie gerne ein, eine der interessantesten Führungen mitzumachen.

 

Organisatorische Fragen:

  • Dauer der Führung: ca. 4,0.
  • INDIVIDUELLE FÜHRUNGEN: nach Ihrer Anfrage — jederzeit im beliebigen Transportmittel (2, 5, 17, 22, 30, 45 Plätze).

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Zverinetsky-Höhlen Kitajevo-Höhlen Unterirdische Mönchszellen

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