Adresse: 04071 Ukraine, Kiew, Podil, Schekavitskaja-Str. 30/39, of. 4 E-mail: info@primetour.ua Phone +38 (044) 22-7777-8Lizenz von Tour Operator-Nr.: AB 349460Sitemap

Lvov/Lemberg. Panoramma der Altstadt
Lvov/Lemberg. Panoramma der Altstadt
 
+38 (044) 22-7777-8
+38 (096) 94-00-000
+38 (099) 55-00-000
Lvov/Lemberg. Panoramma der Altstadt
Sonntag, 20 Mai 2012

Liebe Gäste, wir würden  Sie gerne mit unserem lieben Kiew im neuen 2012 Jahr vertraut machen!      

Stadtführungen > Mamaev Sloboda — Kosaken - Stätte

Mamaev Sloboda  — Kosaken - Stätte Mamaev Sloboda  — Kosaken - Stätte Mamaev Sloboda  — Kosaken - Stätte

„Mamaev Sloboda“ als ein vollwertiger ethnographischer Park lässt die ukrainische Tradition in deren Vollkommenheit und Umfang wahrnehmen

Diese Ländereien im weiten Tal des Flusses Lybid waren eine Zeit im Besitz des Michael-Goldkuppelklosters. In der Sowjetzeit befand sich hier ein obstreicher Garten. In 1990-er Jahren am Vorabend unserer Unabhängigkeit wurde  ein Entschluss gefasst, der die Gründung des kulturell-ethnographischen Zentrums „Mamaev Sloboda“ vorsah. Es sind schon fast zwanzig Jahre vergangen und das Zentrum wurde im Juli 2009 eröffnet. Auf dessen Territorium befinden sich 98 Bauwerke, die das ukrainische Dorf bzw. Siedlung des Kosakenzeitalters wiedergeben.

 „Mamaev Sloboda“ (Begriff Sloboda bedeutet so gut, wie Vorort, Siedlung) wird auch als „Pirogovo in Miniatur“ genannt, wenn dies mit dem bekannten und ältesten ethnographischen Freilichtmuseum „Pirogovo“ im südlichen Vorort Kiews verglichen wird. Bei äußerlicher und formaler Ähnlichkeit trägt „Mamaev Sloboda“ dennoch eine ganz andere Bedeutung: es geht hier um keine Sammlung der Museumsexponate, sondern einen modernen Park im Stil der historischen Volkstradition, der vielen gleichartigen Anlagen in europäischen Staaten ebenbürtig ist. Alle Bauwerke sind hier nach authentischen alten Zeichnungen, Bildern und Abmessungen errichtet.

 Die im Zentrum der Siedlung (Sloboda) stehende Mariä Schutz und Fürbitte -Kirche mit drei Kuppeln bildet die gleichnamige Kirche in Zaporozher Setsch (Sech) nach, die in der Regierungszeit von Hetman Bogdan Chmelnizky dort stand. Die Maler und Holzschnitzer haben viel Mühe mit der Innenausstattung gegeben. Man kann behaupten, dass diese Kirche eine der  prächtigsten im Geiste des Kosaken- Barocks ist, die in der letzten Zeit entstanden sind.  Im Inneren ist die Kirche gemütlich und kompakt.  Deren Holzwände schaffen häusliche Wärme: in fröstligen Tagen, während Matschwetters im Herbst und regnerischen Wetters im Sommer findet man hier immer Behaglichkeit und Freundlichkeit. Die wunderbare Holzschnitzarbeit zeigt die Ikonenwand, die mit besten Meisterwerken dieser Art aus vorigen Jahrhunderten zu vergleichen ist.

Warum trägt „Sloboda“ den Namen vom „Mamay“ – „Mamaev-Sloboda“?  In der ukrainischen Folklore, und vor allem in der Malerei, ist eine der wichtigsten Gestalten – der sog. „Kosak Mamay“. Üblicherweise wird er auf „türkische“ Art  sitzend, mit einer Pfeife in der Mund und dem alten Saitenmusikinstrument „Kobza“ in den Händen dargestellt.  Die Gestalt des Kosaken Mamay wurde zur Verkörperung der besten nationalen  Charakterzüge,  zu zusammengefasster Gestalt des Heimatverteidigers, zum Objekt der Mädchenträume und Symbol des Kosakengeistes; seine Darstellung verzierte neben Ikonen das „rote Eckchen“ jeder Dorfshütte bzw. und wurde oft in den Kirchen ausgehängt.

In „Mamaev- Sloboda“ wird detailliert das Milieu (Entourage) und Lebensweise einer Kosaken-Siedlung  reproduziert und die Besonderheiten des Alltagslebens verschiedener  Bevölkerungsschichten  XVII-XVIII. Jahrhunderte  gezeigt.

Das Gehöft von „Sotnik“  (Kommandeur von Kosaken-Hundert und Verwalter des Zivil-Bezirkes, wo diese hundert Kosaken zuhause waren) vertritt das Muster eines Steinbauwerks jener Epoche. Die Wohnstätten eines Töpfers und eines Schmiedes, die Behausung eines Priesters, Windmühle auf kleiner Insel,  gemütliche Schenke, deren Besitzer ein freundlicher Jude ist und sogar die Hütte einer Wahrsagerin  — all diese „Komponenten“ des Alltagslebens, Folklore und Lebensweise unserer  Vorfahren werden in „Mamaev-Sloboda“ zugänglich und wahrnehmbar. Dabei im direkten Sinne des Wortes „greifbar“: im Gegensatz zum Freilichtmuseum „Pirogovo“  oder anderen Museen der alten Volksarchitektur, darf man hier die Exponate betasten, auf die Bänke hinsetzen und sich auf den alten Kanonen fotografieren lassen.

Es gibt in „Mamaev- Sloboda“ ein Objekt, welches auf ersten Blick für die Kosaken nicht typisch ist  - uralte Skulptur (Götze) „skythisches Weib“. Sie ist doch hier vollkommen am Platz: gerade nach dem Vorbild der skythischen Grabhügel schütteten die Kosaken ähnliche Hügel auf den  Gräbern ihrer Kameraden und Führer auf.  Sehr oft waren diese düsteren Götzen der fernen Vorgänger unseres ungestümen Steppennomadenvolkes   die Orientierungspunkte  für die Kosaken- „Zaporozhzy“ während der Feldzügen und waren die einzigen „Augenzeuge“ ihrer Schlachten mit den Feinden

Die  Wahrnehmung eines echten ukrainischen   Dorfes schaffen die zahlreichen Obstbäume und andere Vegetation, welche den  hiesigen Breiten eigen sind. Das sind Eiche, Lindenbaum,  Kirschbaum, Schneeball, Immergrün, Lilie und viele andere. Selbst diese Namen assoziieren mit der Ukraine, mir Werken ihrer Schriftsteller, Dichter und Maler.

„Mamaev Sloboda“ als ein vollwertiger ethnographischer Park lässt die ukrainische Tradition in deren Vollkommenheit und Umfang wahrnehmen, einschließlich der kulinarischen auch. Die Speisen von vier Küchen kann man hier kosten:  die des „Ältesten“  (sog. „vornehme“), spießbürgerliche (städtische), bäuerlichiche und Kosakenküche (Feldküche). Nicht nur die Gerichte und Spezialitäten werden nach alten großväterlichen Rezepten zubereitet, sondern auch  das Geschirr ist speziell nach ursprünglichen Mustern angefertigt worden. Das ganze Personal von „Mamaev Sloboda“ trägt die traditionelle Tracht der Kosakenepoche.

Im diesem Park werden regelmäßig die Feierlichkeiten sowie verschiedene Maßnahmen veranstaltet, die mit Volks- bzw. Religionskalender abgestimmt sind. Weihnachten bis zum heiligen Dreikönigsfest, Heiliger Abend, Taufe,   Osterfest, Fastnachtswoche und Ivana Kupala-Fest, Mariä Schutz und Fürbitte – Oktoberkosakenfest. Die entsprechenden Zeremonielle und Bräuche, die für die Kultur unserer Urahnen kennzeichnend waren, werden auf dem „Mamaev Sloboda“- Gelände  ganz gewissenhaft wiedergeben. In der Kirche erfolgen die Taufen und Trauungen nach dem ukrainischen Traditionsritus.


 

Mamaev Sloboda  — Kosaken - Stätte Mamaev Sloboda  — Kosaken - Stätte Mamaev Sloboda  — Kosaken - Stätte

In „Mamaev- Sloboda“ wird detailliert das Milieu (Entourage) und Lebensweise einer Kosaken-Siedlung reproduziert und die Besonderheiten des Alltagslebens verschiedener Bevölkerungsschichten XVII-XVIII. Jahrhunderte gezeigt.

 

 

Organisatorische Fragen:

  • Dauer des Besuches: ca. 3 Stunden.
  • Guide-Dolmetscher (Englisch, Deutsch, Italienisch, Französisch, Tschechisch, Polnisch, Arabisch, Iwrith und andere Sprachen; mit Lizenzen, höchste Qualifikation) — zu Ihrer Verfügung.
  • INDIVIDUELLE FÜHRUNGEN — nach Ihrer Anfrage, Termin und Transport werden vereinbart.

     




☎ +38 (044) 22-7777-8, +38 (099) 55-00-000, +38 (096) 94-00-000

Mamaev Sloboda — Kosaken - Stätte


 – 

взрослых, детей



blog comments powered by Disqus
Rambler's Top100