Adresse: 04071 Ukraine, Kiew, Podil, Schekavitskaja-Str. 30/39, of. 4 E-mail: info@primetour.ua Phone +38 (044) 22-7777-8Lizenz von Tour Operator-Nr.: AB 349460Sitemap

Erlöser – und Verklärung Christi- Kloster in Nowgorod-Sewersky im Tschernigov-Gebiet
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Erlöser – und Verklärung Christi- Kloster in Nowgorod-Sewersky im Tschernigov-Gebiet
Sonntag, 20 Mai 2012

Liebe Gäste, wir würden  Sie gerne mit unserem lieben Kiew im neuen 2012 Jahr vertraut machen!      

Superprogramm für Kinder

PRIME EXCURSION BUREAU EMPFEHLT: 

 

STADTRUNDFAHRT «Kiew-Hauptstadt der Ukraine»  in Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Ukrainisch, Russisch.

Vorteile:
Erkenntnisstadtführung, erteilt von erfahrenen Guides -Dolmetschern, mit der Möglichkeit für die Kinder die Fremdsprachenpraxis zu üben.  

Verlauf der Stadtrundfahrt: 
Die Kommunikation erfolgt in gewählter Sprache.

Organisatorische Fragen:
Dauer der Führung: ca. 3 Stunden.
Transport (komfortabler Bus) wird zu Ihrer Lehranstalt gebracht.

Anastasia, Schülerin der 6 Klasse, Lyzeum-Nr.100 „Podol“, Kiew.     

ABLAUF DER FÜHRUNGEN:

Route: Stadtrundfahrt  (2,5 Stunden) + thematisches Museum nach Ihrem Belieben (1-1,5 Stunden). 

1. TAG DES BROTES.   

     

Bild 1. N. Pimonenko. Ernte in der Ukraine, 1896.

Bild 2. Brot.

Bild 3.  Drei Ähren.

 

Museum des Brotes existiert in Kiew seit 1983. In diesem Museum sind das Blockaden- und Weltraumbrot, die Geschichte des Getreideanbaus und die  Arbeitswerkzeuge unserer uralten Vorfahren- Ackerbauer – von der Tripolje-Epoche bis zum XX.Jh. vertreten. 

Es hat die Bezeichnung „Haus des Brotes“. Das ist Hauptprodukt des ukrainischen Exports und unserer Schwarzerden. Es geht hier keinesfalls um die langweiligen Stände und Schaukasten. Neben dem Museum ist eine Reihe von Brotbäckereien vorhanden: von primitiven der fürstlichen Zeiten Jaroslaw des Weisen bis ganz modernen. Es besteht die Möglichkeit hier das nach Rezepten unserer Vorfahren gebackte Brot zu kosten und zu kaufen. 

Hungersnot (1932-34): Handvoll mit Korn und die berüchtigten „drei Ähren“, Blockadenbrot, bestehend aus etwas Roggenmehl  gemischt mit „Makucha“ (Preßling von Sonnenblumen-, Hanf-, Mohnkernen etc. ), Malz und Zellulose – sind auch unter Museumsexponaten zu sehen. Die tragischen Seiten der stürmischen Geschichte des XX. Jhs. werden auf Museumsständen wieder lebendig. Und daneben sieht man neue Brotsorte, wie z.B. für die Astronauten, die viele Monate hindurch im Weltraum weilten usw.…

Im Museum sind über 100 Laibarten verschiedener Formen und Größen aus vielen Winkeln der Ukraine und der Welt gesammelt. Es gibt hier das Brot aus Amerika, Frankreich, Deutschland und anderen Ländern. Die Besucher lernen die Brotbereitungstraditionen vieler Völker kennen.


2. EKSKURSION IN DIE WELT  DES BROTES .   

     
Bild 1. „Kiewer“ Langbrot. Bild 2. Feierlicher Laib. Bild 3. Bäckereihalle.

 

Wie wird der Teig geknetet ? Wie werden die Brötchen rotbackig? Zauberduft der Bäckerei. Die Magie unseres Hauptproduktes… Es wird alles interessant sowie für die Kinder, als auch für die Erwachsenen. Wir laden Sie ein das Brotkombinat -Nr. 10 zu besuchen, das eines der modernsten in Kiew ist.

Besonders wichtig und kognitiv sind diese Führungen für die Kinder. Da sie über den Vorgang der Brotzubereitung nicht aus den Büchern, Erzählungen und vom Hörensagen erfahren, sondern mit eigenen Augen sehen werden. Dadurch wird unseren Kindern, der jungen Generation großer Respekt dem Hauptprodukt unseres Volkes beigebracht.

Das im Jahre 1995 in Betrieb genommene Unternehmen  würde gern seine Geheimnisse den Kindern lüften.

Hier werden die feierlichen Laibe, über 40 Arten von Backwaren, 8 Arten von Konditoreiwaren, 14 verschiedenen Torten und Dutzende Arten von Kuchen hergestellt.

Dauer der Führung: 1,5 Stunden. 

3. WELT DES WASSERS.

     

Dies ist eines der populärsten Kiewer Museen. In einem alten Wasserpumpenturm  steigt uns der Lift unter die Erde hinunter, und man gerät in eine märchenhafte Attraktion, wo die Haupthandelsperson das Wasser in dessen aller möglichen Erscheinungen und Arten ist.  Die riesigen Aquarien, gigantisches  Klosettbecken, Modelle  artesischer Brunnen und des Kanalisationskollektors, wie kann sich all dies  unterbringen lassen?

Wasserpumpenturm ist schon über 140 Jahre alt. Denkmal der Architektur und Geschichte – ist die „Haupttränke“ der Städter einiger Generationen. Nicht ohne Grund ist ein Teil der Exposition der Geschichte des Wasserversorgungssystems Kiews gewidmet. Man erfährt  hier viele nützliche Sachen, wie z.B. über unrationellen Wasserverbrauch. Dabei wird diese Information dynamisch und ohne langweilige Didaktik erteilt.

Im Museum wird man zu einer Art… „Mitschöpfer“ der Welt. Ja, tatsächlich. Wo kann man denn selbst ein Flussbett anlegen?  Wir geraten in ursprüngliche Schöpfungsperiode: über uns hören wir den prähistorischen Donner, es regnet in Strömen  und rauschen die ersten Geiser, tauen die Gletscher und  stürzen die Wasserfälle hinab.  Wir beobachten hier wie das Wasser die Natur ändert, das neue Leben schafft, den Planeten gestaltet und letztendlich uns anfüllt, denn der menschliche Körper  70% Wasser enthält.

Vom Aquarium aus grüßen uns plätschernd große freundliche japanische Fische… Die großen Seifenblasen kann man selber machen – diese Attraktion  erfreut sich hier großer Beliebtheit. Wie in einem Märchen findest du dich für einen Augenblick in einer Seifenblase vom menschlichen Wuchs. Und diese Sekunden reichen aus in die Kindheit zurückzukehren…  

 

4. ZU FEUERBÄNDIGERN.

     
     

Das größte Feuerwehrkontingent in Europa befindet sich in Kiew. Das Museum des Feuerwehrwesens läßt Sie mit der Geschichte und der Gegenwart eines der mutigsten Berufe vertraut machen. Man kann hier den ersten Feuerwehrwagen sehen und an dessen Steuer sitzen, Trainingsmanege besichtigen, erfahren wie sich die Feuerlöschtechnik seit mehr als hundert Jahre entwickelte.   
 

5. DURCH HINDERNISSE ZU STERNEN.   

Bild 1. Sonnensystem. Bild 2. Durch Hindernisse zu Sternen. Bild 3. B.W. Suchodolsky,  Astronomie, Fragment 1754.

Womit werden die Sterne gemessen…? Durch welche Hindernisse bricht man sich die Bahn zu diesen? Spezielle Anlagen aus der Astronomiegeschichte. Der Himmel wird näher im Museum des Kiewer Observatoriums: sogar am Tage kann man den Mond und die Sterne sehen.  Alles ist einfach, es reicht aus nur die Führung im Museum zu bestellen.

Kiewer Observatorium ist schon über 150 Jahre alt. Die Hauptexposition des Museums, das seit 1995 existiert,  befindet sich im sog. „Meridian-Pavillon“. Die Ausstellung der astronomischen Technik und  Rechenanlagen, historische Teleskope und… Navigations- Geländeaufnahmeanlagen  – die Entwicklung der Astronomie begann eigentlich von ganz terrestrisch  Dingen: die alten Ägypter und  Sumerians  wollten die Hochwassersaisons ihrer großen Flüssen ausrechnen…

Von den ersten sperrigen Apparaten beginnend, mittels deren die Umlaufbahnen und die Koordinaten der Himmelskörper ausgerechnet wurden,  empfindet man sich in einem Labor des ХІХ. Jhrs. Die ersten Teleskope der führenden europäischen Firmen, das älteste darunter stammt aus dem Jahre 1838. Daneben sieht man die Geräte der präzisen Zeit, die mehr als hundertjährigen Uhren und Chronographen, die noch absolut perfekt funktionieren, was über die excellente europäische Qualität zeugt! Es gibt hier auch die Uhren, die früher auf Leuchttürme angebracht wurden.

Die Fotos, die im Kiewer Observatorium gemacht wurden, die Unterlagen von optischen Beobachtungen der letzten fast 40 Jahren, Messfunkantenne, Laser-Entfernungsmesser – da sind wir schon in der kosmischen Ära. Astrophotometer und Komparator – was für die merkwürdigen Geräte? Und noch dazu  Spektroskop, Sphärometer…!

Die ersten tragbaren Computers und … Tippmaschinen verschiedenen Generationen – aus deren Grundlagen entstanden mehrere wissenschaftliche Entdeckungen. Man kann hier eine einmalige Vorrichtung bewundern, die vom Professoren O. Jakovkin 1936 erfunden wurde. Mit deren Hilfe kann man berechnen, wann der Mond jeglichen Stern überdecken.

Vor unseren Augen vergeht Lebenslauf der Kiewer  Astronomen, wir erfahren über die weltbekannten Entdeckungen, überwältigen  die unendlichen Wege in gewaltigen Zeiträumen der fernen Galaxien…

 

6. BESICHTIGUNG DES MUSEUMS FÜR LUFTFAHRT.

Bild 1. Im Museum für Luftfahrt Bild 2. Direktor Jurij Ziatdinov

Bild 3.  MI-26.

Auf der Straße mit dem romantischen Namen „Medovaja“ (Honig-Str.) befindet sich eines der größten Museen der Hauptstadt – Museum für Flugwesen. Hier kann man viel Interessantes sehen, wie z.B. einen Hubschrauber mit dem senkrechten Abheben, das erste sowjetische Fahrgastschiff, die einzige in der Welt Sammlung von  nuklearen Bombern Typ „Tu-22“ etc.  

Im Jahre 2003, als das 100-jährige Jubiläum der Luftflotte begangen  wurde, verabschiedete das Ministerkabinett die Verordnung über die Schaffung des Flugwesensmuseum. Die Museumsobjekte und Gegenstände sammelte man überall: in den Werken, Hangaren und sogar in Dovzhenko-Filmstudio. Auf dem Museumsgelände von 14 ha sieht man über 70 Maschinen: Flugzeuge, Hubschrauber, Raketen, Antriebe, Bewaffnung.

Es gibt hier auch die Raritäten, die in keinem ex- Sowjetland vorhanden sind: Passagierflugzeug „TU-104“ unter der ersten Seriennummer: „001“, es war das erste in UdSSR!  Auch die ersten Versuchsmaschinen „IL-86“ und „IL-18“ unter Nummer: 0101 stehen hier.

 Auch die Militärtechnik ist hier gut vertreten: das legendäre „SU-24“ – Überschallflugzeug, das für die Radars unerreichbar ist; „MIG-25“, dessen Weltrekord in der Flughöhe von 37 km bis heute nicht übertroffen ist; universales Flugboot „BE-6“ – ein von zwei erhaltenen in der Welt (das zweite ist in China),  daneben stehen „TU-22“ mit Raketen, einst mit nuklearen Sprengköpfen ausgerüstet.

Hier ist auch das Model von „Anatra-Anasal“ des ersten Flugzeuges ausgestellt, das 1912 im Russischen Imperium gebaut worden war.

Alle Museumsexponate sind nach bestimmten Prinzipien aufgeteilt: nach Konstruktionsbüros, Thematik (z.B. „Marineluftwaffe“, nach der „historischen Bedeutung“, d.h. die Flugzeuge, die zu Symbolen der Epoche wurden. Das Museum wird ständig erweitert.

Museum des Flugwesens wartet aus seine Verehrer!

 

7. KIEWER TV-MUSEUM. 

     
Bild 1. Kamera BOSH. Bild 2. Montagetischchen. Bild 3. Fotoapparat, 1979. 

Es gibt in Kiew seit einer Zeit auch ein TV-Museum. Das Fernsehen  ist in unserem Leben zu dessen untrennbarem Teil geworden. Es hat innerhalb von 60-70 Jahren einen Weg von Testsendungen bis zur Massenentwicklung nicht nur der Kommunikationstechnologien, sondern auch selbst  Fernsehapparaten zurückgelegt. Kiewer Museum ist im TV-Zentrum untergebracht und gehört der Nationalen Fernsehgesellschaft der Ukraine.

Hier kann man den ersten „KVN“-Fernsehapparat mit der Linse sehen, in der das Wasser chargenweise zu tauschen war, hier sind die ersten Fernsehkameras, Videorecorders für die Montagearbeiten, eine Mikrofonsammlung, 400 kg-  schwerer Kran für Fernsehkamera und vieles andere zur Schau gestellt.  Man erfährt, welche Technologien den heutigen modernen Monitoren vorausgegangen sind.

Die Geschichte der Entwicklung des ukrainischen Fernsehens ist durch die Schemen der ersten mobilen TV-Stationen, Fotos, Zeitschriften und Alben, Accreditations für wichtige Weltereignisse und unzählige Auszeichnungen vertreten.

Von besonderem Interesse in diesem Museumsbereich sind die Dekorationen, welche ohne 3D-Technologien und allerlei Programme, nur aus Hilfsmaterialien geschafen wurden. Das sind: Papier,  Plastilin, Vinyl etc.

Die Führung wird durch die Besichtigung der Arbeits- und Montagestudios ergänzt. Hier kann man sich als Moderator, Operator und Regisseur vorstellen.     
 

 

8. MUSEUM FÜR MEDIZIN UND  «RETTUNGSDIENST».   

     
Bild 1. Obraszov Wassily Parmenovitsch. Bild 2. Wachsfiguren, Szene der Obduktion.  Bild 3. Strazhesko Nikolai Dmitrijevitsch.

 

In der alten Anatomie auf der Bogdan Chmelnizky-Str. hausen die Gespenster. Diese Tatsache wurde  unwiderlegbar noch durch die vorrevolutionären  (1917) Zeitungen bestätigt. Heute ist hier das Museum für Medizin und den Rettungsdienst untergebracht, wo die alten Telefonapparate aus Anfang des XX. Jhs,  die Reisetaschen von Ärzten, die Modelle von ersten „Ambulanz-Kutschen“  aufbewahrt werden.

Viele Museumsstücke und Unterlagen erzählen über die sehr reiche Geschichte der Kiewer Medizin. Kiewer Station von Rettungsdienst (Ambulanz) war kapazitätmäßig die zweite in Europa nach Wiener und stammte aus 1902.

Hier sieht man die Wachsfiguren von legendären Professoren, wie Janovsky, Obraszov, Karavajev, Mering. Die Medizinwelt der Vergangenheit wird in den alten Wänden wieder aufgelebt.  Man wird hier mit tragischen, kuriosen, glücklichen Geschichten der Lebensrettung, Findigkeiten, Erfindungen, auch der Weltbedeutung vertraut gemacht. Ob Sie wissen, dass der Myokardinfarkt erstmals von Kiewer Professoren Strazhesko und Obraszov untersucht und beschrieben wurde? Welche weitere Erfindungen von Kiewer Medizinern stammen, warum besuchte dieses Museum der legendäre Millionär Armand Hammer um drei Uhr morgens? - Über all dies und viel anderes erfahren Sie im Laufe unserer Führung.

Für die Kindergruppen ist auch Dispatcherstation zugänglich, wo sie die Eingänge von „103“-Telefonanrufen beobachten sowie in einem modernen Ambulanzwagen sogar die Sirene anschalten können.   

 

9. MUSEUM FÜR POSTWESEN.   

     
Hauptpostamt der Ukraine. Bild 2. Erste Briefmarken der unabhängigen Ukraine. Bild 3. Briefträger „Petschkin“.

 

Briefträger ist eine der positiven Gestalten der Märchen und Zeichentrickfilme für die Kinder. Über diesen Beruf sowie das ganze Postwesen erfahren Sie im „zentralsten“ Museum, das direkt im Gebäude des Kiewer Zentralpostamtes untergebracht ist, welches seinerseits  auf dem Zentralplatz der Hauptstadt liegt und Platz der Unabhängigkeit heißt.

Die Postraritäten  der letzten zwei Jahrhunderten erzählen wie sich dieser Dienst und dessen Attribute änderten. Schon über 14 Jahre existiert dieses Museum, in welchem die alten Telegrafeneingangs-, und Ausgangsbücher, Formulare der Postbeamten, Postkleidung,  Utensilien,  das legendäre Posthörnchen, die alten Briefkasten, Briefträgertasche (1947) und andere Gegenstände „zuhause“ sind, welche man heute nur auf den Flohmärkten, Fotos und im Filmen sehen kann.

Das Museum ist von verschiedensten Bildern behängt, die unmittelbares Verhältnis zum Postdienst haben.    Hier sieht man alle Posttransportmittel, beginnend vom patriarchalischen Ochsengespann bis zum flinken Motorrad von Zeiten des Zweiten Weltkrieges, das noch einige nachfolgende Jahrzehnte von den Briefträgern erfolgreich benutzt wurden. Außerdem gibt es hier eine Menge von Briefmarken… Die erste Kindersammlung, die fast jeder Junge hatte, nur wegen dieser Erinnerungen lohnt es sich dieses Museum zu besuchen… Hier liegen unter dem Glas die ersten Briefmarken der unabhängigen Ukraine (1991), die sich durch interessante Besonderheiten kennzeichnen.

Die Post ist elektronisch/e-maillisch  geworden und die nostalgischen Telegramme, Briefe, Postkarten gingen langsam in die Vergangenheit…  Und diesem Museum finden sie ihre Zuflucht.

 

10. ZIRKUSPALETTE.   

     

Dieses Museum ist ja der beliebtesten Kunst unserer Kindheit, sowie zweifellos der von jedem Jungen und Mädchen auf der ganzen Welt gewidmet. Zirkus! In museenreichen Kiew gibt es auch solches. Es existiert seit 2007 und befindet sich in einem der malerischen Parke unserer Stadt. Man tritt ins Zirkuszelt und gerät in die „hinter den Kulissen“- Atmosphäre, in die Welt der Geheimnisse, welche wir seit Kindheit zu begreifen träumten.  Jeder von uns möchte als Kind bestimmt erfahren, was hinter dem Vorhang des Zirkus los ist. Man war darauf gespannt, die Geheimnisse des Zauberkünstlers enträtseln zu können und man möchte erfahren, ob der Clown außerhalb der Bühne auch so lustig und heiter bleibt.

Dieses Museum vertritt alle Arten der Zirkuskunst. Der Museumsbesitz zählt über 2000 Exponate und wird ständig erweitert: die ersten Zirkusanschläge, Fotos mit Autogrammen,  Zirkuskostüme, Artikel aus Zeitschriften, Plakaten, Auszeichnungen und das Wichtigste – Zirkusrequisit: Hüte, aus denen hundert Jahre zuvor… die Hasen  rausgeholt wurden, und die Clownhosen, welche die ferne Kindheit unserer Omas und Opas amüsierten…

Hier ist der „Wunderzug“ (Baujahr 1926, heute noch funktionsfähig) ausgestellt, auf dem die Tiere des legendären Zirkusartisten Michail Zolilo die Manegen vieler Zirkusse ringsum fuhren. Da ist die höchste Auszeichnung (wie „Oscar“) – „Goldener Clown“ - Traum jedes Zirkusartisten. Diese Auszeichnung ist sehr wichtig für die Ukraine. Mit der wurde Anatoly Zalevsky 1999 in den Internationalen Zirkusfestspielen in Monte-Carlo belohnt.

Also, alles, was Sie über Zirkus erfahren möchte – ermöglicht es  der Besuch dieses einmaligen Museums!

 

 11. REICH DER KINDHEIT. 

     

Dieses Museum kommt sofort in den Sinn, wenn man daran denkt, was den Kindern in erster Linie zu zeigen ist. Um so eine Sammlung von Spielzeigen kann jedes Museum  solcher Art beneiden. Seit 1930 wird diese Kollektion  gesammelt und ruft eine echt gutherzige, leidenschaftliche Nostalgie hervor, wie die Kinderfotos von Mama und Papa  sowie die Bilder unserer Säuglinge in  den Wiegen…  

Mit diesen Teddybär, Puppen und  Autos spielten einst unsere Großeltern und Eltern.  Durch welche Spielzeuge des XXI. Jhs wird die Museumssammlung ergänzt, um würdig das angehende Jahrhundert vertreten zu können?

Die Welt der Kinderspiele ist hier, in diesen Vitrinen. Durch Eigenart und thematische Mannigfaltigkeit kennzeichnen sich die zahlreichen Spielzeuge der sowjetischen Epoche, die bei der heutigen Generation sowohl Neugier, Ergriffenheit, als auch Unverständnis und Ironie erregen. Wie z.B. bébé-poupée aus Polyäthylen mit „Lenin“-Gesicht und viele andere Paradoxa jener Zeit.

Es wird uns über „Parteilinie in der Herstellung von Spielzeugen“ und deren „ideologischen Füllung“ erzählt  (und wir dachten, dass diese mit  Holzmehl gefüllt wurden). Die Idee über die Schaffung  eines Museums für Spielzeuge der Sowjetunion entstand schon über 70 Jahre zuvor, doch wurde erst im Jahre 2003 verwirklicht. Außer den Spielzeugen der Serienproduktion gibt es im Museum eine Reihe von exklusiven Autorenwerken der damaligen sowjetischen Zeit, verschiedene Kinderspiele  für intellektuelle Entwicklung sowie eine große Sammlung von ukrainischen Volkspuppen, die entsprechend von Volksmeistern angefertigt sind.

Die Geschichte eines Spielzeuges ist die Geschichte der Zeit, Technik, der Errungenschaften. So eine Art die erwachsene Welt in Miniatur: Milizionär (Poizist) in der Uniform 1930-er  Jahre, Weltraumschiffe, mechanische Autos 1960-er – Traum eines „sowjetischen“ Kindes; Puppen in der Modekleidung von damals, Bärchen und Häschen, Pioniere und Soldaten, die erste künstliche Weihnachtstanne aus Hühnerfedern,   ein funktionierendes Modell der Dampfmaschine – all diese sieht auf uns aus Schaukasten. Nicht anfassen – das ist Geschichte!

 12. HINTER KULISSEN DER MODEWELT.     

     
Bild 1. Seidenfaden. Bild 2. Trikotagen-Kollektion. Bild 3. Faden.

 

Die Führung für schönes Geschlecht aller Alter. Aber nicht nur. Und wenn es unter den Exkursionsteilnehmern einen zukünftigen großen Modeschöpfer gibt?  Hier kann man erfahren wie Kleider, Pullover, Jacken etc. genäht und welche Technik dabei eingesetzt werden. Trikotagefabrik „Sophie“ ist die größte in der Ukraine; hier sind здесь трудятся Designer, Konstrukteure und Näherinnen tätig, dank denen wir die ganze Verfahrensrunde  des Zauberfädchens“ verfolgen werden. 

Was für ungewöhnliche Maschinen arbeiten an jedem Pullover und Jumper! Die robusten Maschinen stricken die Trikotage, geschickt überholend dabei unzählige Fäden. Überrascht der Gang   des technischen Gedankens! Nur eine knopfannähende Anlage hat die Kapazität – 1 Knopf/je Sekunde!  ДEs ist sehr fasziniert und interessant all das zu sehen!

Dann folgen wir einem Faden, der bei „Ausbringung“ zu einer fertigen Kleidung wird. Dabei soll er einen langen Weg zurücklegen: Näh-, Strick-, Knopfabteilungen und Bügeln.

 Zur Kenntnis,die Fabrik „Sophie“ exportiert ca. 80% ihrer Produktion in verschiedene europäische Länder. Dieses Unternehmen mit alten Traditionen hat was den Gästen zu zeigen und ist stolz auf ihre Produkte.

 

13. ZITRONENGARTEN IN BLÜTE  

     
Bild 1. Naranchilla. Bild 2. Marakuja.. Bild 3. „Kiewer“ Zitrone..

 

50 Arten von tropischen Pflanzen – Bananen, Zitronen, Ananasse, Mandarinen, Granatäpfel, Papaya etc.  Seltene Frucht „Naranchilla“, welche als „Gotteswasser“ bezeichnet wird. Der Saft diese Frucht vereint in sich den Geschmack von Ananas, Erdbeere, Zitrone und Mandarine. All das kann man im großen Gewächshaus „Thermosgefäß“ im Dorf Rozhny, Kiewer Gebiet sehen.

Der Gründer und Besitzer dieses Gewächshauses Alexander Patij zeigt gerne seine Wirtschaft, wo Zitronen, Orangen, Bananen und andere Früchte blühen. Es stellt sich heraus, dass es möglich ist an Zitronenbaum die Mandarinen-, Orangen-, Grapefruitzweige zu pfropfen. Seine ersten Zitrusfrüchte hat er auf dem Balkon des Hochwohnhauses gepflanzt. Alexander Patij hat hinter sich eine 30-jährige Selektionspraxis. Seine Kollektion besitzt eine einmalige Sorte der sog. „KiewerZitrone.  Diese Zitrone kann sich auch an der nördlichen Seite akklimatisieren.

Oder stellen Sie sich vor eine Bananenpflanze der Höhe nur von 80-100 cm, die eigentlich von hunderten Bananen behängt ist, oder Mini-Bäumchen im Topf an dem die Feige von 250 Gramm reift!

Um die Ernteertragrekorde hier können die Orangerien in Botanischen Garten beneiden. Z.B., großfrüchtige Feige bringt bis 30 kg Früchte, Mandarine – bis 100 Stück, Zitrone – bis 80 Stück (ca. 20 kg je Pflanze), Banane  - bis  400 Stück im Jahr.

Hier sieht man auch die Frucht Muraja – japanische Mandarine, die lässt sich auch in der Wohung pflanzen. Es gibt die Meinung, dass diese Frucht das Lebendes Menschen verlängert.  In mittelalterlichem Japan hatten nur die Familienmitglieder des Imperators diese Früchte zu essen und die meisten waren tatsächlich die Langlebige!

Es ist höchst interessant dieses eigenartigen Gewächshaus zu besuchen und  mit dem Menschen zu verkehren, wer das tropische Märchen etwas näher gebracht hat…

 

14. MUSEUM DER UKRAINISCHEN HAUPTSÜSSIGKEIT.  

Alte Werkzeuge..  Tüchtiges Bienchen.. Waben.

Die Honiggetränke liebten und schätzten sehr hoch unsere heidnischen Vorfahren. Im Handelsvertrag von 911 vom Fürsten Oleg sind der Honig und das Wachs als Haupthandelsprodukte zwischen Kiewer Rus und Byzanz. Tschernigov- Region ist Geburtsort des Gründers der modernen Imkerei Pjotr Prokopitsch (1775-1850). Er war der Erfinder  des ersten in der Welt Rahmenbienenstocks und Gründer der ersten Imkereischule in der Welt. Mehr eingehende Information hierfür erfahren Sie im Nationalen Museum der Bienenzucht der Ukraine.

Dieses Museum existiert seit 1980. Das Leben der Bienenfamilie, Technologie der Honigernte, Entwicklung der wissenschaftlichen Imkerei, die mit Honigernte verbundenen Bräuche und Sitten – all dies sind die Themen, die im Museum besprechen werden.  Auf dem Museumsgelände kann man alle drei Bienenzuchtarten sehen.

Auf den Museumsständen und in den Vitrinen ist Inventar von Imkern des XIX. Jhs, Zeichnungen und Gravüren, die ersten Ausgaben der Entwicklung von „Honigwissenschaft“ untergebracht. Die Werke von P. Prokopitsch  sind in Europa und USA veröffentlich worden. Er gilt in der ganzen Welt als der anerkannte Reformator der Honigerntetechnologie, Wissenschaftler-Aufklärer, Pädagoge und  Biologe. Seine Nachfolger haben die Grundlagen der ukrainischen Bienenzucht aufbewahrt und erweitert, die eine längere Zeit als die fortschrittlichste weltweit anerkannt wurde.

Man erfährt hier über „Volkshonigfesten“, Technologien der Zubereitung von unzähligen Honiggetränken und Süßigkeiten. Selbstverständlich, besteht hier auch die Möglichkeit die „süße“ Freude und den Stolz der Ukraine – Honig zu kosten. Dieses Produkt ist hier in breiter Auswahl vertreten, was nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsenen sehr freut. Verpassen Sie diese Gelegenheit auch nicht!

15. KIEWER ZOO.

Kevin Sloan - Elephant Kamele im Zoo Nilpferd Bresta Bresta

Adresse: Prospekt Pobedy, 32

Ist eine der Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt. Gut ausgestattet, gemütlich und gepflegt, mit großer Zahl von Tieren zählt unser Zoopark zu drei besten in der Ukraine neben solchen in Städten Nikolajew und Kharkow. Im Jahre 2009 hat Kiewer Zoo sein 100-jähriges Jubiläum gefeiert. 

Er wurde am 21. März 1909 bei Kiewer St. Wladimir-Universität gegründet. Die Gründung eines der ersten in der Ukraine Zoos war ein großes Verdienst der Professur der Universität und des Kiewer Polytechnischen Instituts sowie der Aktivisten der Kiewer Naturfreundegesellschaft.

 

Фото 10. Тигренок. Анна Силивончик, 2009

Tigerjunge . Anna Silivontschik, 2009

 

 Die ursprüngliche Kollektion zählte 115 Arten der  Wirbeltiere. Die ersten Jahre ist der Zoo auf die Spenden unterhaltet worden. Zwei Mal im Jahr stellte die Stadtverwaltung die Subventionen bereit. Die Kollektion wurde durch die wilden Tiere erweitert, auf welche ihre Besitzer verzichteten. Unter den Mäzenen des Zooparks sind folgende hervorragende Persönlichkeiten erwähnenswert: der berühmte Zuckerfabrikant А. Tereschtschenko, Besitzer des Naturschutzgebietes Askania-Nova Baron F. Falz-Fein, Architekt V. Gorodezky, Maler S. Svjatoslavsky, Gräfin M. Brodskaja und sogar Imperator Nikolai II.

Seit Mai 1912 besitzt der Zoo das heutige Territorium. Es wurde vorgenommen dieses reliefmässig recht kompliziertes Landstück, den Natur- und Lebensbedingungen für die hier vorhandenen Tiere   anzupassen.

In den schweren Zeiten der Revolution und des Bürgerkrieges hatte es gelungen die Kollektion der Tiere im größten Teil zu erhalten. 1919 ist der Zoo nationalisiert worden. In den nächsten Jahrzehnten erlebte er eine echte Blütezeit: die Kollektion wird durch die neuen Tiere erweitert,  die neuen Volières und Elefantenbehausung werden errichtet und Veterinärkrankenhaus wird eröffnet.

Eine echte Tragödie für Kiewer Zoo war die Okkupation Kiews durch Nazis.  In dieser Zeit sind einige Tiere umgekommen, die meisten sind nach Deutschland abtransportiert worden. Die Einrichtungen und Bauwerke auf dem Zoogelände sind stark zerstört worden.

Zwei Nachkriegsjahrzehnte existierte der Zoo ohne jegliche Rekonstruktion.   Erst im Jahre 1966 wurde der heutige Zentraleingang und das erste Heizwerk gebaut. Im Zeitraum 1970-80 wurden a im Park die neuen Pavillons sowie Aquaterrarium, Räumlichkeiten für die Vögel und Primate errichtet.

1983 wurde Kiewer Zoo der Status „staatlicher“ verliehen. Am 16. Juni  1992  wurde er in die Liste des Naturschutzfonds der staatlichen Bedeutung eingetragen. Doch bald darauf kamen in seiner Geschichte die schweren Zeiten, die durch Verlust  von Tierkollektion gefährden waren.  Erst im Jahre 1998 begann die neue komplexe Rekonstruktion des Zooparks gemäß den internationalen Standards der Tierpflege.

Am Anfang des neuen Millenniums wurden viele „Einwohner“ des Zooparks in die neuen  geräumigen Behausungen umgesiedelt. So entstand z.B. im Jahre 2003 der sog. „Bärenkontinen“ – eine einmalige Anlage mit Gesamtfläche von ca. 2000 m² mit Felsen, 4 m. höhen Wasserfällen, 3 m. tiefen Schwimmbecken, echten Bäumen etc. Die Verbesserung der „Wohnungsverhältnisse“ erhielten dann die Vögel und 2008 – die Löwen, Giraffen und Luchse.

Auf dem Gelände des Kiewer Zoos sind die „ökologischen Modulen“ geschaffen, wo einige Tierarten der bestimmten  klimatischen bzw. geographischen Zonen beisammen leben. So sind hier solche Modulen, wie „ Tropenwald“, „Mangrove“, „Amazonia“ und „Indonesien“ vorhanden.

Für die kleinen Besucher ist ein „Ukrainisches Gehöft“ vorgesehen. Es ist eine Art Kontaktzoo, wo – die Knirpse in Hülle und Fülle  mit den Haustieren kommunizieren können.  

Heute zählt die Kollektion des Zooparks ca. 3500 Tiere der 400 Gattungen, dessen Territorium mit mehr als  130 Bäume- und Buscharten bewachsen ist.

Giraffe (Maler Niko Pirosmani) Giraffen Ace und Base Kiewer Zoo

   Kiewer Zoo wartet auf Ihren Besuch!      

   
Löwe  (Maler Jean Leon Gerome) Vögel. Susan Bourdet Morgen im Kiefernwald. I. Schischkin, 1889  

 MIT VOLLEM VERZEICHNIS DER KIEWER MUSEEN MACHEN SIE SICH IM TEIL „MUSEEN IN KIEW“ VERTRAUT

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